Juli 1

Innerhalb des Systems ist Moral keine berechenbare Größe.

Die Welt ist komplexer geworden die Marktwirtschaft ist an Bedingungen gebunden die sie nicht aus sich selbst heraus erzeugen kann. Viele Menschen haben deswegen schon aufgegeben oder sind orientierungslos. Es ist nicht so einfach wie die Neo-liberalen glauben, („wenn jeder an seinen eigenen Vorteil denkt ist für das Allgemeinwohl gesorgt“.) Niemand in unserer Gesellschaft wird deshalb besser bezahlt, weil er ein guter Mensch ist.

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Juli 19

USA – Ein Land im „Kalten Bürgerkrieg“

Der bekannte US Journalist Carl Bernstein sagt, die USA befinden sich in einem Kalten Bürgerkrieg. Das Land sei gespalten. Die Sender der verschiedenen Lager bieten ihren Zuschauern verschiedene Wahrheiten an. Die Aussage Bernsteins könnte durchaus zutreffen. Viele Charakteristika des Kalten Krieges finden sich heute innerhalb der USA wieder. Sei es die völlig unterschiedliche Interpretation von Ereignissen, oder die ständige Dämonisierung des Gegners. Auch die Paranoia scheint in der Innenpolitik der USA allgegenwärtig. Der Analyst Lionel denkt, die heutige Propaganda erzähle den Menschen vor allem genau das, was sie unbedingt hören wollen. Es gehe nicht um Journalismus oder die Wahrheit, sondern einzig um das Gefühl, Recht zu haben.

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Juli 13

KenFM im Gespräch mit: Petra Plininger (www.buergerkandidaten.de)

„Mehr Demokratie wagen“, war seinerzeit die Kernbotschaft von Willy Brandt. Das ist lange her, ohne dass viel geschehen wäre.
Noch immer verstehen die meisten Deutschen Demokratie dahingehend, dass sie sich bitte alle vier Jahre in einer Wahl-Kabine einzufinden haben, um dort ihr Kreuz zu machen. Im Nachhinein befragt, geben viele Menschen dann zu, das geringere Übel gewählt zu haben. Von mehr Demokratie wagen ist das ziemlich weit entfernt.

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Juli 13

G20 – was lief falsch bei den Protesten? Interview mit Andreas Wehr

Kontrovers diskutiert wurde die Kritik, die Andreas Wehr im Vorfeld des G20-Gipfels an den vorbereitenden Positionen wichtiger Gegendemonstranten übte. Waren diese Positionen angemessen differenziert? In einem Gespräch mit Sabine Kebir zieht Wehr seine Bilanz aus den heißen Tagen in Hamburg.

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Juli 10

Hamed Abdel-Samad – Europa und Islam – Wer wandelt wen?

Gehört der Islam zu Europa? Wie islamisch ist Europa? Wie europäisch der Islam? Wir gehen einen Schritt weiter und wagen die Fragestellung nach einer gegenseitigen Transformation: „Wer wandelt wen?“. Welche Rolle spielen die zentralen Texte, die Religion und die Kultur? Sind es die Mehrdeutigkeiten, auf die es ankommt, oder zentrale Werte? Welche Parallelen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede würden zur Sprache kommen, oder transformiert? Hamed Abdel-Samad eröffnet die Islamkonferenz mit seinen Thesen und leitenden Fragestellungen, wie es Europa mit dem Islam und der Islam mit Europa halten kann.

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Juli 9

Anselm Lenz über antikapitalistischen Lobbyismus

Diesmal geht’s um eine Nischenform des Lobbyismus: Dem antikapitalistischen. Anselm Lenz ist ist ein deutscher Dramaturg, Schriftsteller sowie Journalist. Er hat das „Haus Bartleby“ mitgegründet, dem Zentrum für Karriereverweigerung, das Lobbyismus für Demokratie in der Wirtschaft & Ressourcenverteilung machen will. Worum es darum geht, was das ganze überhaupt soll, erklärt Anselm im Jung & Naiv-Interview. Außerdem geht’s zB um Anselms Werdegang, ein „Kapitalismustribunal“ und politische Alternativen in Deutschland.

Juli 6

Hamburg: 20.000 Polizisten erwarten größten „Schwarzen Block“ aller Zeiten

Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Mit der Demo unter dem Motto „Welcome to Hell“ haben Linksextreme bereits gewalttätige Aktionen angekündigt. Von dem größten „Schwarzen Block“ aller Zeiten ist die Rede. Mit 20.000 Polizisten ist die Staatsgewalt ebenfalls massiv in der Stadt vertreten. Aus Reihen der Demonstranten heißt es, diese Präsenz könnte zu Gewalt animieren. Im Vorfeld der Demonstrationen sind verschiedene Waffen beschlagnahmt worden, die bei den anstehenden Protesten hätten zum Einsatz kommen können.

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Juni 17

Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Peter Wahl

„Man kann keine Politik gegen die Finanzmärkte machen“, so der ehemalige Außenminister Joschka Fischer. Peter Wahl tat es trotzdem: Anfang der 2000er Jahre gründete er Attac und war eine Art Mastermind der globalisierungskritischen Bewegung.In den letzten Jahren formulierte Peter Wahl eine immer schärfere Kritik gegenüber der Europäischen Union. Wir wollen von ihm wissen, warum und wie er die Globalisierung verändern will. Wie hat sich die Weltwirtschaft verändert und welche Möglichkeiten haben wir für eine global gerechte Politik? Was sind die Alternativen zu dem neoliberalen Korsett der wirtschaftlichen Integration in Europa?

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Juni 17

Im Dialog: Michael Hirz im Gespräch mit Julian Nida-Rümelin

Die Aufnahme von Armutsflüchtlingen sei kein vernünftiger Beitrag zur Bekämpfung des Elends in der Welt, lautet eine der zentralen Thesen im neuen Buch des Philosophen und früheren Kulturstaatsministers Julian Nida-Rümelin. „Im Dialog“ spricht er mit Michael Hirz über offene Grenzen in Zeiten der Migration, die moralische Pflicht, Notleidenden zu helfen und über die Grenzen dieser Hilfe.

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